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Demenzzentrum Forchheim

Aktuelles und Termine

Sehr geehrte*r Bürger*in,

ich lade Sie herzlich zum Informationsvormittag für Beratungsstellen, Pflegedienste und interessierte Bürger*innen zur Wanderausstellung des Forschungsprojektes „9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken“ am 15.05.2019 von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr ins Landratsamt Forchheim, Am Streckerplatz 3, 91301 Forchheim, Kapelle St. Gereon ein. Gemeinsam mit Frau Eberlein, Seniorenplanerin des Landkreises, wird Projektleiter Anton Zahneisen von der Joseph-Stiftung in die Ergebnisse des Projektes einführen. Er gibt im Anschluss auch eine kurze Führung durch die Ausstellung und steht für Fragen zur Verfügung. Während der Öffnungszeiten des Landratsamtes ist die Ausstellung vom 13.05.2019 bis zum 11.06.2019 zu besichtigen.


Neben dem Projekt werden kurz persönlich (Beratungs-)Angebote im/des Landkreis Forchheim zum Selbstbestimmten Wohnen vorgestellt. Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen:

  •  Stellen der Fördermöglichkeiten zum barrierefreien Umbau
  • Fachstellen für pflegende Angehörige
  • Mobiler Notruf
  • Angebote des Öffentlichen Personennahverkehr
  • Was sind die üblichen Barrieren in der Wohnung?
  • Was macht Nachbarschaftshilfe?
  • Was macht Quartiersmanagement?

 

Über Projekt und Ausstellung

Das Forschungsprojekt und die Ausstellung werden vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit rund 580.000 Euro gefördert. Die Studie beschäftigt sich mit technischen, beraterischen und sozialen Möglichkeiten, den Wunsch älterer Menschen nach selbstbestimmtem Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Speziell das zentrale Element „Familienrat“ wurde behandelt. Weitere Informationen zu Inhalten und Ergebnissen des Forschungsprojektes und deren Umsetzung in der Wanderausstellung finden Sie im Dokument „Informationen Wanderausstellung“ (anbei).

Projektleitung: Anton Zahneisen, 0951-2994677, azahneisen@gmail.com Ansprechpartnerin LRA: Romy Eberlein, Seniorenplanung, 09191-862354, romy.eberlein@lra-fo.de


Mit freundlichen Grüßen
Landrat, Dr. Hermann Ulm


Während der Veranstaltung werden Bildaufnahmen gefertigt. Die Bildaufnahmen werden einzelne oder Gruppen von Teilnehmern zeigen, die nicht im Mittelpunkt des Bildes stehen. Das Landratsamt Forch-heim, ggf. Kooperationspartner*innen, wird die Aufnahmen unentgeltlich und ohne kommerzielle Interessen zur Information der Öffentlichkeit publizieren. Dies betrifft insbesondere die Veröffentlichung auf den digitalen Auftritten und in Printmedien, wie Informationsbroschüren, Pressemitteilungen, Präsentationen. Jede Person hat das Recht, jederzeit gegen die Anfertigung von Bildaufnahmen, die ihre Person betref-fen, Widerspruch einzulegen. Der Widerspruch ist vor Ort den die Veranstaltung durchführenden Personen mitzuteilen
Vertreter*innen der Presse sind zu dieser Veranstaltung eingeladen. Für deren Bildaufnahmen liegt die Verantwortung nicht beim Landkreis Forchheim.

Forschungsprojekt „9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken"

Wanderausstellung zu oberfrankenweitem Forschungsprojekt zum selbstbestimmten Wohnen im Alter in ganz Oberfranken zu Gast.

Über das Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt „9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken“ ist im Winter 2017 gestartet.
„Wir erwarten von der Studie ein besseres Verständnis von Familiennetzwerken, wollen die
allgemeine Akzeptanz von technischen Assistenzsystemen verbessern und Lösungsansätze für
selbstbestimmtes Wohnen im Alter finden“, erklärte Projektleiter Anton Zahneisen von der Joseph-
Stiftung während der Auftaktveranstaltung mit Staatsministerin Melanie im Smarthouse der Joseph-
Stiftung in Bamberg. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert das
dreijährige Projekt mit rund 580.000 Euro. Beteiligt sind die vier Projektpartner: das kirchliche
Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung, die Sozialstiftung Bamberg, die Handwerkskammer für
Oberfranken und das Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-
Nürnberg.


Arbeit des Forschungsprojektes

In einem mehrstufigen Prozess wurden Familien gesucht, die den Verbleib eines Angehörigen in
den eigenen vier Wänden ermöglichen wollen und dafür bereit waren intensive Unterstützung zu
erfahren. Nach mehreren Vorbereitungsgesprächen führten die Experten das zentrale Element des
Forschungsprojektes, den Familienrat, durch. Beim Familienrat sitzen alle relevanten Mitglieder des
Familiennetzwerkes, zumeist erwachsene Kinder der älteren Person oder Nachbarn und Freunde,
mit dem Projektteam zusammen. Dabei wird ein gemeinsamer Beschluss gefasst. Die darin
getroffenen Festlegungen reichen von persönlichen Aspekten wie mehr gemeinsamer Zeit, über
das Umstellen von Möbeln bis hin zum Einbau von sogenannter AAL-Technologie. Also technische
Systeme, die den Senior beim Leben in der Wohnung unterstützen. Diese wurden während der
Studie kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach der Umsetzungsphase folgten Kontrolltermine und es
wurde Bilanz gezogen. Diese Arbeit und Ergebnisse werden nun in der Wanderausstellung
präsentiert.
Inhalte der Wanderausstellung
Auf fünf mobilen Litfaßsäulen werden verschiedene Aspekte und Erkenntnisse des Projektes, wie
die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen bei Finanzierungsfragen, Ausbaupotenziale im AALBereich
bei Handwerkern oder Erfahrungen beim Austausch mit Beratungsstellen präsentiert. Hinzu
kommen drei Stelen, auf denen jeweils ein Film mit thematischem Schwerpunkt zu sehen ist. So
zeigt der Film „Mit Schwarzwälder Kirschtorte zum selbstbestimmten Wohnen“ die Methode
Familienrat. In einem anderen Film berichtet der Bayerische Rundfunk anhand einer
Teilnehmerfamilie über das Projekt. In einem geschreinerten Technikraum sind verschiedene
Beispiele für technische Assistenzsysteme wie Hausnotruf, diverse Fernsteuerungen für Heizung
oder Rollos oder Sensortechnik verbaut. Begleitet wird die Ausstellung am jeweiligen Standort mit
einem Rahmenprogramm für Handwerker, Beratungsstellen, Pflegedienste und alle Interessierten.

 

Fazit des Projektleiters

„Das Forschungsprojekt hat uns wichtige Erkenntnisse zum selbstbestimmten Wohnen geliefert, die
wir einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren wollen, um Ängste zu nehmen und
Denkprozesse in Gang zu setzen“, erklärt Anton Zahneisen. Es hat sich gezeigt, dass mehr Zeit
und mehr finanzielle Mittel für die Gestaltung und Begleitung des Beratungsprozesses notwendig
sind, als bisher im Rahmen des Pflegegesetzes möglich ist. Technische Assistenzsysteme sind ein
möglicher Weg für gute Lösungen, deren Einsatz darf aber nicht das Ziel der Beratung sein. Zudem
muss sich das Handwerk noch auf den Einbau und die richtige Anwendung von technischen
Assistenzsystemen einstellen, dies kann nur beschleunigt werden, wenn die Nachfrage steigt. Und
eine offensive Interpretation von Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen durch die Kassen ist
ebenfalls notwendig, fasst Projektleiter Zahneisen einige Erkenntnisse zusammen.

Ohne Furcht im Alter

Ohne Furcht im Alter – damit Sie nicht Opfer werden Infofilm zur Betrugsmasche "Falscher Polizist":

NEU: Die Vereinigung der Pflegenden

Warum eine Vereinigung der Pflegenden in Bayern?

In Bayern arbeiten weit über 100.000 Menschen beruflich im Pflegebereich. Für Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml ist es ein wichtiges Ziel, dass diese Pflegekräfte eine starke Interessenvertretung bekommen.

Deshalb hat die Ministerin nach intensiven Gesprächen – unter anderem mit Vertretern von Pflegeverbänden und Einrichtungsträgern – ein entsprechendes Konzept einer Vereinigung der Pflegenden in Bayern als Körperschaft des öffentlichen Rechts vorgelegt.

Dieser „bayerische Weg“ kann der Pflege eine Teilhabe an der politischen Willensbildung sichern und Augenhöhe mit Heilberufen schaffen.

Ihre Vorteile

Die Körperschaft wird:

  • Mitwirken an der Gesetzgebung
  • Die Qualität in der Pflege weiterentwickeln und einheitliche Standards schaffen
  • Ihre Mitglieder bei berufsrechtlichen, -fachlichen und -ethischen Fragen beraten
  • Die Fort- und Weiterbildung fördern und ausbauen
  • Sich und ihre Haushaltsmittel selbst verwalten
  • Einen wichtigen Beitrag leisten, um die Pflegeberufe weiter aufzuwerten.

Wenn Sie in der Pflege arbeiten und Mitglied werden möchten, finden Sie nähere Informationen unter: https://www.gemeinsam-direkt-stark.de/

Wochenseminar: Auszeit für Demenzkranke und ihre Angehörigen

Eine Demenzerkrankung bedeutet für Angehörige einen radikalen Einschnitt in den Lebensalltag. Die mit der Erkrankung einhergehenden Veränderungen eines lieben und vertrauten Menschen stellen das bisherige Leben auf den Kopf und treiben pflegende Angehörige oft in eine chronische Überlastung. Das Seminar trägt bei, sich bewusst diesen neuen lebensverändernden Umständen zu stellen und unterstützt pfl egende Angehörige, eine Normalität, die die Erkrankung berücksichtigt, aufzubauen.

Flyer als PDF zum Download:

Wochenseminar

Reisen in christlicher Atmosphäre

Als Bus-fahrender Pfarrer ermögliche ich Begegnungen – in Kooperation mit Kirchengemeinden/ EBW-Fränk.Schweiz... Überschüsse gehen an Missionswerke (CVJM, ERF-/Marburger Medien…). Rechtzeitig vor Reisebeginn gibt`s den Info-Brief mit Teilnehmerliste und Abfahrtsorte/-zeiten.

Alle Reisen finden Sie im PDF:

Reise-Infos für alle

Kontakt

Adresse:

Fachstelle für pflegende Angehörige Forchheim

Mayer-Franken-Straße 40
91301 Forchheim

Fachstelle für pflegende Angehörige:

Birgit Pohl

09191 6156-071