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Biergarten auf dem Zeilberg

Die Gastronomie auf dem Zeilberg gehört als Teil des Sozialpsychiatrischen Verbundes Haßberge zum Integrationsprojekt „ZIP“ (Zeilberger-Integrations-Projekt). Hier erhalten psychisch kranke Menschen Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten unter fachkundiger Anleitung und therapeutischer Begleitung.

Der Biergarten auf dem Zeilberg

In landschaftlich reizvoller Lage, abseits von Straßenlärm und Hektik, unterhalb des Gipfelkreuzes und unmittelbar am Steinerlebnispfad herrscht eine Biergartenatmosphäre, die ihresgleichen sucht.

Deftige Brotzeiten, fränkische Gastlichkeit und das „Zeilberger Bier“ laden nicht nur Wanderer zu Rast und Erholung ein.

Das großzügige Gelände mit kleinem See und Sportplatz bietet Entspannung pur und ist mit dem Spielplatz auch ein Paradies für Kinder.

Wenn das Wetter einmal nicht ideal ist findet man in der kleinen gemütlichen Gaststube Unterschlupf.

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Unsere Öffnungszeiten:

November bis März nur sonn-und feiertags von 13.00 – 18.00 Uhr

April bis Oktober immer mittwochs, freitags und samstags von 15.00 - 20.00 Uhr und sonn- und feiertags von 11.00 - 20.00 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten

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Auch Catering und das Vermieten von Räumlichkeiten für Feste gehören zu unserem Angebot!

Bei der Planung Ihrer Veranstaltungen beraten wir Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie die Bemühungen zur Integration der uns anvertrauten psychisch kranken Menschen.

 

Das Team vom Zeilberg wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

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Ort der Begegnung und Inklusion

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
mitfinanziert durch den Freistaat Bayern im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Bayern 2014-2020

LEADER-Programm fördert Bauvorhaben

Mit einer Umbaumaßnahme der Gaststube und die Erweiterung der Biergartenküche, die Errichtung eines attraktiven Spielplatzes und durch begleitende und anschließende öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen soll Integration auf und um den Zeilberg sichtbar gemacht und gelebt werden. Bis Ende 2019 sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein.

Mit der Anpassung der Räume können Gruppen von bis zu 40 Personen im Innenbereich bewirtet werden. Damit können – wetterunabhängig – gezielt die Kombination Stein-Lehrpfad, Naherholung und Freizeiterlebnis und gemütliches Beisammensein verbunden werden.

Mit diesem Projekt und durch die Umbaumaßnahmen soll der Biergarten auf dem Zeilberg erweitert und angepasst werden, um nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen und zusätzliche Zuverdienstarbeitsplätze für psychisch Kranke Menschen zu schaffen, sondern auch Begegnungen zu ermöglichen und touristische Potentiale zu ergänzen. Projektträger ist das Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V., die ausführende Einrichtung ist das Zeilberger Integrationsprojekt. Der Förderantrag der Diakonie Bamberg-Forchheim wurde vom Steuerkreis der LAG Haßberge bewilligt und mit rund mit rund 65.500 Euro unterstützt.

Kosten
Die geschätzten Kosten der Umbau- und sonstigen Maßnahmen liegen bei 195.000 Euro. Für den Umbau des Gastraumes sind 135.000 Euro eingeplant, 20.000 Euro soll in die Innenausstattung investiert werden. Die Gestaltung des Spielplatzes schluckt 30.000 Euro und für Maßnahmen in der Öffentlichkeitsarbeit sind 10.000 Euro veranschlagt. Das Projekt wird zu 40 Prozent mit Fördermitteln
aus dem LEADER-Programm unterstützt. Die reduzierte Förderung ergibt sich aus der Tatsache, dass in einem gewissen Umfang im Biergarten Einnahmen erzielt werden. Die restlichen Kosten deckt die Diakonie Bamberg-Forchheim als Projektträger mit Eigenmitteln und Spenden.

Projektziele
Mit der Aufwertung des Biergartens des Zeilberger Integrationsprojektes sollen gezielt mittelgroße Gruppen angesprochen, neue Zuverdienstarbeitsplätze für psychisch kranke Menschen geschaffen und die Arbeitsbedingungen im Projekt verbessert werden. Insgesamt soll Integration in Form von Begegnung geschaffen werden. Mit musikalischen und kulturellen Veranstaltungen, Zusammenkunft der Vereine und des Gastronomieangebotes an einer touristischen Attraktion, soll der Ort belebt und als Ausflugsziel präsent werden.

Mit der Aufwertung der Gastronomie / des Biergartens sollen:
• Ein Ort der Begegnung und Inklusion geschaffen werden,
• gezielt mittelgroße Gruppen und Vereine angesprochen werden,
• ein familienfreundlicher Begegnungsort errichtet werden,
• neue Zuverdienstarbeitsplätze entstehen und
• bessere Arbeitsbedingungen für die Klienten im Projekt erzielt werden.

Mit diesem Projekt möchten wir Verantwortung für unsere Region und ihre Bürger übernehmen. Es soll touristischer Potenziale in Wert setzen, Arbeitsplätze sichern und ausbauen, den Zeilberg lebenswert gestalten, Identität und Toleranz vorleben. „Gemeinsam in die Zukunft“ ist auch unser Leitziel.

Innovative Aspekte des Projekts
Dieses Projekt erfüllt den inklusiven Ansatz der UN-Behindertenkonvention. In Artikel 19 a steht, dass "Menschen mit Behinderung gleichberechtigt mit anderen die Möglichkeit haben sollen, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben". In der Region Haßberge wird dies durch das entwickelte Konzept praktisch und sehr erfolgreich umgesetzt.

Durch die Angebote im Zuverdienst wagen sich unsere Bewohner und Klienten aus der Isolation in die Normalität eines Bürgers des Landkreises Haßberge und lassen sich auf ein „normales Leben“ in den Zentren Maroldsweisach, Ebern und Haßfurt ein. Berührungsängste und Stigmatisierung werden kontinuierlich von beiden Seiten abgebaut. Die entstandenen Freundschaften führen zur Stabilisierung der Psyche und implizit zur Senkung der Suizidgefahr oder Einweisung in psychiatrische Heime. Finanziell betrachtet, ist das auch die kostengünstigere Form für Klienten und Angehörige als eine Heimunterbringung.

Ein sehr positiver Effekt unseres Konzeptes ist, dass auch sogenannte „normale Bürger“ aus der Marktgemeinde zu uns Vertrauen gefasst haben, und uns ansprechen, wenn sie selbst oder Familienangehörige psychische Probleme haben. Sie erhalten durch den Umgang, den wir mit unseren Betreuten pflegen, Anregungen und Impulse, wie sie mit eigenen schwierigen Lebenssituationen umgehen können. Psychische Probleme können jeden treffen, doch lange Jahre scheuten es viele Menschen in der Bevölkerung, darüber zu reden und nach Hilfe zu suchen. Durch unser gelebtes Konzept verlieren viele die Angst davor, darüber zu sprechen, und erhalten Hilfe, so dass Lebenskrisen oder psychische Probleme schon sehr früh angegangen oder bewältigt werden können.

Das Projekt zeigt durch ständiges Wachstum (sowohl der Anzahl der Klienten als auch der Zuverdienstarbeitsplätze), dass es ein funktionierendes Projekt ist, von dem beide Seiten profitieren können. Das Modell soll auch im Wirkungskreis des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim übertragen werden und kann somit auch Ansporn für andere Regionen in Oberfranken, Nordbayern und darüber hinaus sein.

Die Zusammenarbeit mit der LAG und dem Landratsamt stärkt die Umsetzung solcher Vorhaben.

Diese Region kann als gelebte Form von Inklusion zum Vorbild werden.


Erwartete nachhaltige Wirkung / Sicherung von Betrieb und Nutzung des Projekts
Mit diesem Projekt besteht das Angebot einer langfristigen und verantwortlichen Zuverdienstmöglichkeit für psychisch kranke Menschen. Das Haus auf dem Zeilberg wird nach dem Umbau und den öffentlichkeitswirksamen Aktionen die Hilfe zur Begegnung und Integration psychisch kranker und behinderter Menschen in die Gemeinde vor Ort erfüllen. Die Sicherung des Betriebes wird durch das Angebot der Gastronomie mit der touristischen Attraktion des Steinlehrpfades ergänzt. Die Kosten des Umbaus werden durch eine zu erwartende Steigerung der Nachfrage und eine bessere Auslastung innerhalb der ersten Jahren wieder positiv verlaufen.

Darüber hinaus fördern wir durch unsere Angebote das Selbstvertrauen und die Eigenverantwortlichkeit für die Gestaltung des eigenen Lebens - das ist eine nachhaltige Wirkung für die Menschen vor Ort.


LAG Haßberge e.V.
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Haßberge e.V. versteht sich als Initiator und Träger des gesamten LEADER-Prozesses innerhalb der Region. Ihre Aufgabe besteht darin, vorhandene Kompetenzen, Interessen und Potentiale im Sinne einer erfolgreichen Entwicklung der Region zu bündeln. Sie ist die Plattform der regionalen Akteure und trägt zum Aufbau von Netzwerken bei.

LEADER
LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und steht für „Liaison entre actions de développement de L´économie rurale" (Verknüpfung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).
LEADER hat das Ziel die ländlichen Räume der EU zu stärken und in ausgewählten Regionen eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen.

  • Voller Name

    Sozialpsychiatrischer Verbund - Wohnen ambulant und Zuverdienstprojekte

    Vorname
    Andrea Wolfer
    Titel
    Leiterin ZIP / Wohnen ambulant
    Addresse
    Voccawind 45
    Postleitzahl
    96126
    Stadt
    Maroldsweisach
    Telefonnummer
    09532 9227-0
    E-Mail Adresse
    a.wolfer(at)dwbf.de
    Beschreibung
    Küche: 09532 9227-23
    Biergarten: 09532 9227-26
    Verwaltung: 09532 9227-0
    FAX: 09532 9227-27
Info-Telefon: 0800 25 10 252 (kostenfrei)
 
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