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Gestalten statt konsumieren: Ab in die digitale Zukunft!

Medienerziehung in der Kita an der Auferstehungskirche

Na, haben Sie Ihr Handybettchen schon gebastelt und Ihr Smartphone darin auch schlafen gelegt? Noch nicht? Dann haben Sie vermutlich den äußerst informativen Elternabend zu unserem brandneuen Medienprojekt in der Bamberger Diakonie-Kita an der Auferstehungskirche verpasst. Das Projekt will allen Kindern der Kindertagesstätte an der Auferstehungskirche die Grundlagen der digitalen Welt und den richtigen Umgang mit der Vielzahl an neuen Medien vermitteln – und die Eltern sind von Anfang an mit im Boot. „Der Schwerpunkt des Projekts liegt darauf, wie die Kleinen sinnvoll und kreativ mit den neuen Medien umgehen können“, erklärt Projektleiter und Mediencoach David Morin. Dies gehe bis hin zum Erstellen von Trickfilmen, Geräuscherätseln und Audiodateien. Entsprechend lautet das Motto: gestalten statt konsumieren.

Große Freude herrscht bei Kita-Leiterin Sylvia Schlossnickel, dass unsere Einrichtung zu den 100 Kitas in Bayern gehört, die den Zuschlag für das Medienprojekt erhalten haben. Insgesamt hatte es 400 Bewerbungen gegeben. Der Lohn: Die Kita an der Auferstehungskirche darf sich jetzt über eine Hardware-Ausstattung von sechs Tablets, ein Mikrofon, zwei Drucker und einen Beamer freuen, mit der die Kinder ab sofort arbeiten dürfen. Projektleiter Morin und das Kita-Team haben für die Kinder interessante Apps ausgesucht wie etwa die „Schlaumäuse“ oder der Hund „Lazuli“. Bei der Lern-App „Lazuli“, die es für verschiedene Altersstufen gibt, müssen die Kinder beispielsweise verschiedene Aufgaben erfüllen, damit der Hund am Ende seinen begehrten Knochen bekommt…

Natürlich geht es im Projekt auch um die Prävention, weil die neuen Medien bekanntermaßen nicht nur Chancen, sondern auch Risiken bergen. Hier stehen Diskussionen und betreute Internetrecherchen mit den Kindern auf dem Programm. Ein Beispiel gefällig: Kürzlich stellte sich die Frage, wie lange wohl der Rüssel eines Elefanten sein mag? Aus den vorhandenen Büchern wurden die Kinder nicht so recht schlau. Also, schnell mal ans Notebook, bei Dr. Google recherchiert – und schwups war die Antwort da. Ganze zwei Meter! „Die Kinder haben sich dabei selbst überlegt, welche Frage sie eingeben wollen und haben auch das Wort ,Elefant‘ eingetippt“, erklärt Ramona Nützel, Kinderpflegerin in der Maulwurfgruppe und Mitglied in der Projektgruppe. Die weiteren Projekt-Mitglieder sind Nadine Burgis (Kuschelbären), Bianca Reinwand (Mäuse), Tamara und Michael Hoh (Bienen).

„Wichtig ist uns auch die Transparenz des Projekts. Deshalb werden die Eltern stets über alle Schritte informiert und sind aufgerufen, sich rege zu beteiligen“, betont Kita-Leiterin Sylvia Schlossnickel. Geplant seien unter anderem Kinder-Eltern-Nachmittag, wo die Kleinen ihren Eltern zeigen, wie kreativ sie mit den neuen Medien umgehen. Außerdem werden die Eltern gebeten, für die wissenschaftliche Aufarbeitung des Projekts, sich an einer rund 15 Minuten dauernden Umfrage zu beteiligen: www.kita-digital-bayern.de/Eltern. Denn ohne die Mitarbeit der Eltern im Alltag, ist das Projekt nur halb so viel wert! Schließlich sind sie es, die ihren Kindern ein Vorbild sein sollen. Auch in Sachen neue Medien. Verantwortungsbewusste Eltern haben deshalb ihr Handybettchen schon aufgestellt. Denn nur dort gehört das Smartphone über Nacht hin – ausgeschaltet. Schließlich will auch das Handy einmal am Tag seine Ruhe haben…


Adrian Grodel


Info-Telefon: 0800 25 10 252 (kostenfrei)
 
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