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Luise Scheppler-Hort

Der Luise Scheppler–Kinderhort ist eine familiäre, eingruppige Einrichtung für Schulkinder in der Bamberger Gartenstadt. Gerade werden dort in einer Gruppe 25 Schulkinder betreut. Ab dem neuen Kitajahr 2019/20 wird der Kinderhort zum Kinderhaus wachsen: es kommt ein Kindergarten dazu. Insgesamt entstehen dann 60 Plätze für Kindergarten- und Hortkinder.

Der Mensch – also das Kind als Persönlichkeit mit seinen Stärken, Bedürfnissen und Wünschen steht im Mittelpunkt unserer sozialpädagogischen Arbeit, die sich an den christlichen Wert- und Normvorstellungen orientiert.

In familiärer Atmosphäre betreuen und begleiten wir die Kinder und Jugendlichen während der Schulzeit intensiv bei den Hausaufgaben in zwei kleinen Gruppen und bieten abwechslungsreiche Freizeitangebote im Anschluss und auch während der Ferien.

Neben einem täglich von unserer Haushaltsfee im Kinderhort zubereiteten, frischen Mittagessen legen wir Wert auf naturnahe und nachhaltige Erziehung. Des Weiteren unterstützt werden wir pädagogischen MitarbeiterInnen in der Umsetzung unserer tiergestützten Pädagogik von Meerschweinchen, Hasen und einem Hund, durch die die Kinder in ihren sozialen und emotionalen Fähig- und Fertigkeiten unterstützt werden.

Tod unserer „Grand Dame“ Sweetie

Förderung emotionaler Kompetenzen durch tiergestützte Pädagogik

In der tiergestützten Arbeit unseres Kinderhorts gehören neben den schönen, motivierenden Momenten leider auch die traurigen dazu.

Einer davon ist der Tod unserer Horthäsin Sweetie. Die große, sechs Kilo schwere Kaninchendame, die der Rasse der Deutschen Riesenschecken angehörte, musste im stolzen Alter von 8,5 Jahren aufgrund von Altersschwäche erlöst werden.

In den letzten Wochen vor ihrem Tod mussten auch die Kinder erkennen, dass Sweetie´s Ausflüge durch den Hortgarten immer kürzer und seltener  wurden, sie die Kinder bei Besuchen in ihrem Stall nicht mehr begrüßte und sich mehr und mehr zurück zog, stets umsorgt von ihrem Hasenpartner Coco.

Sie, die so vielen Kindern in den letzten acht Jahren den Einstieg in das Hortleben erleichtert hatte, sei es, weil eine Sprachbarriere oder Unsicherheit den anderen Kindern und der neuen Situation gegenüber bestand, und die einigen Kinder sehr deutlich die Kunst  des rücksichtsvollen Umgangs mit anderen Lebewesen aufgezeigt hat, bereitete sich darauf vor, über die Regenbogenbrücke zu gehen.

Wie erklärt man nun den Kindern, dass Sweetie sterben wird? Dass sie nicht krank ist und unser engagierter Tierarzt es wieder gut machen wird wie bei der großen Tumor-Operation 2016? Dass das Alter auch vor unseren Horttieren keinen Halt macht?

In den Wochen vor Sweeties Tod besprachen wir mit den Kindern, wie das denn so sei, wenn man alt werde. Ein paar Kinder konnten  von eigenen Erfahrungen mit den Groß- oder Urgroßeltern oder Haustieren berichte. Dass man ruhiger wird, mehr Pausen braucht, nicht mehr alles machen kann. Die Kinder nahmen toll Rücksicht und verhielten sich vorbildlich, wenn sie im Garten spielten, waren während der Zeit etwas leiser und akzeptierten, dass Besuche im Hasengehege nun nicht möglich waren.

Der Tag, an dem wir unseren Tierarzt anrufen mussten, um Sweetie zu erlösen, wird uns in Erinnerung bleiben. Die Kinder wussten bereits aus den letzten Gesprächen, dass Tiere manchmal die Hilfe eines Arztes benötigen, um ohne Schmerzen sterben zu können. Um unserer stolzen Hasendame den Stress des Transports zur Tierarztpraxis zu ersparen, kam der Tierarzt extra bei uns im Kinderhort vorbei, während die Kinder von den Erzieherinnen auf den nahegelegenen Spielplatz begleitet wurden.

Nachdem Sweetie friedlich eingeschlafen war, versammelten sich alle Kinder in der Gruppe. Wir besprachen, dass Sweetie nun gestorben sei und keine Schmerzen mehr habe. Wer wollte, durfte sich von unserer Häsin noch verabschieden, um das für viele Kinder Unwirkliche begreiflich zu machen. Eine persönliche Verabschiedung  war ausnahmslos allen Kindern  sehr wichtig und es flossen viele Tränen. Viele wollten wissen, was denn jetzt mit dem Körper von Sweetie geschehe. Da ein Begraben eines so großen Tiers nicht möglich ist, beschlossen wir, Sweetie einäschern zu lassen und erklärten den Kindern auf neugieriges Nachfragen, dass das ähnlich wie bei einem verstorbenen Menschen funktionieren würde. Ein solches Vorgehen ist uns nur dank großzügiger Spenden möglich. Im Anschluss malten die Kinder noch Bilder zur Erinnerung an unsere stolze Hasendame und wie der Himmel für sie wohl aussieht.

Auch wenn es für alle ein trauriger Tag war, er zeigte uns Erzieherinnen gleichzeitig erneut, wie sehr gerade emotional-soziale Kompetenzen wie Empathie, Rücksichtnahme und u.a. die Verbalisierung von Gefühlen wie Trauer über unsere Horttiere gefördert werden.

Sabine Bauernsachs

Der Hort im Überblick

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  • Voller Name

    Luise Scheppler-Hort

    Vorname
    Sabine Bauernsachs
    Titel
    Hort-Leiterin
    Addresse
    Mittelbachstr. 12
    Postleitzahl
    96052
    Stadt
    Bamberg
    Telefonnummer
    0951 41028
    Faxnummer
    0951 4076538
    E-Mail Adresse
    kinderhort-luisescheppler @dwbf.de

Coaching Kita-Verpflegung

Wir sind ausgezeichnet!

Umweltministerin Ulrike Scharf zeichnete unser Nachhaltigkeits-Projekt mit „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ aus.

 Hier geht's zum Bericht.

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